Dienstag, 6. März 2012
Review: Soko - I Thought I Was An Alien
Manchmal kann es auch mal nichts werden, mit der Durchstarterkarriere, bei der man kurz nach der Durchbruchssingle ein Durchbruchsalbum raushaut. Das war auch schon bei Uffie so und jetzt eben auch bei Soko. Beide haben in ihrer eigenen Welt ein richtiges Releasedatum für ihr Album verpasst und nun ist ein Debut da, bei dem sich jeder nur noch fragt: Wer ist überhaupt diese Soko?
Eigentlich eine Schande, denn ihr Debutalbum I Thought I Was An Alien ist wirklich fantastisch geworden. Soko beschreitet den schmalen Grad, Folk mit Dream-Pop, Lo-Fi mit Orchestralem und Schüchternheit mit Ausgelassenheit zu vermischen. Ein scheinbar unmögliches Unterfangen, aber mit wem ließe sich das besser realisieren, als mit einem Mann, der ebendieses auch schon mit Elliot Smith meistertete: Fritz Michaud.
So ist Soko auf dem Debutalbum halb Folk-Sängerin und halb Dream-Pop-Mätresse. Diese Mischung funktioniert äußerst gut, da die verschiedenen Genres niemals in einem Song gleichzeitig zum Zuge kommen. Somit bleibt alles an seinem Platz. Was nicht so schön ist, sind die teilweise sehr dämlichen Texte. Zunächst wirkt das alles noch recht süß, aber spätestens nach der zehnten Referenz zu der IMMER GLEICHEN unglücklichen Liebe geht das alles schon gehörig auf den Sack.
Am Ende hält man ein eigentlich tolles Album in der Hand, welches bestimmt noch ein wenig toller geworden wäre, wenn die Texte denselben guten Eindruck wie die Musik machen würden. Solange man nicht auf die Texte achtet, geht das Album schon sehr in Ordnung.
1. I just want to make it new with you
2. I thought I was an alien
3. People always look better in the sun
4. We might be dead tomorrow
5. No more home, no more love
6. For Marlon
7. First love never die
8. Treat your woman right
9. How are you
11. Destruction of the disgusting ugly hate
12. Happy hippie birthday
13. I've been alone too long
14. Why don't you eat me now
15. You have a power on me
Zolin sagt: 7 von 10
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Mir fehlt total die Leichtigkeit und Fröhlichkeit, die in ihren ersten Songs wie dem bekannten "I'll kill her", aber auch in Sachen wie "Dandy Cowboys" war. Da ging es auch eigentlich immer um unerfüllte Liebe, aber auf eine erfrischende akzeptierende Art. Das Album macht depressiv.
AntwortenLöschensad songs will make me happy......finde dieses sperrige Album ausgezeichnet! Und mag Sokos Texte.....die gerade in ihrer Einfachheit und Direktheit berühren.
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