Freitag, 20. Juli 2012
Heißer Scheiß: Jai Paul
Der Start eines Raumsschiffs. Ein tiefes Wummern, eine säuselnde Gitarre und letztendlich eine sehr sanfte Falsetto Stimme. Das ist der Stoff, aus dem Hits gemacht werden. Wenn der Debut Song dann auch noch mit "Don't fuck with me, don't fuck with me" beginnt, ist eigentlich schon klar, dass man es mit irgendeinem Herrn zu tun hat, der genau weiß, was er da produziert und dafür keinerlei Kompromisse eingehen möchte.
Dieser junger Herr mit der sanften Falsetto Stimme trägt den Namen Jai Paul und kommt - wie soll es auch anders sein - aus London. Bereits im letzten Jahr veröffentlichte er auf XL, der Heimat von M.I.A., Radiohead und The XX, seine Debut Single BTSTU, mit dem oben beschriebenen Anfang. Der Track wirkt ein wenig, wie eine gelungene Kooperation von James Blake, Bon Iver und SBTRKT. Drake hat davon wahrscheinlich auch sofort Wind bekommen und nahm sich BTSTU an und verpasste dem Song ein komplettes Sampeling, welches in Dreams Money Can Buy verarbeitet wurde.
Im Frühjahr wurde dann endlich mit Jasmine ein weiterer Track veröffentlicht. Dieses mal mehr funky Guitar, mehr Claps und mehr Wummern.Obwohl mehr Bereitschaft besteht, nach vorne zu gehen, ist der Track im Kern immer noch melancholisch und dadurch auch so einzigartig.
Trotz bisher nur zwei veröffentlichten Tracks, kann man schon jetzt mit Sicherheit sagen, dass man von dem Briten noch so einiges hören wird. Ein Album wurde zwar bisher noch nicht angekündigt, aber da es ja bereits einen Plattendeal mit XL gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Release in den nächsten Monaten angesetzt wird, nicht allzu gering. Wie sagt man doch so schön: An Artist to Watch!
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