Donnerstag, 23. August 2012

Heißer Scheiß: Lilabungalow


Wie oft passiert es schon, dass man sich direkt bei dem ersten Klang eines Songs einer noch unbekannten Band sofort in diese Band verliebt und von da an jeden Song, der veröffentlich wird, in sich hinein saugt. Lilabungalow ist so eine Band zum Verlieben. Das liegt zum einen an der unglaublichen Lockerheit, mit denen Lilabungalow Songs schreiben und zum anderen daran, dass sie es schaffen unter ihren sehr intelligent aufgebauten Indie-Pop, Elemente reinzumixen, die bei wenigen Assoziationsketten zum Genre kommen würden.

Das gilt besonders für die gestreuten Bläser-Einschübe, die den Songs eine zusätzlich eigene Note verlangen. Die Band um Multiinstrumentalist Patrick Föllmer scheut sich auch nicht davor, die elektronischen Wurzeln zu offenbaren. Einen exakten Vergleich kann man zwar nicht ziehen, aber falls man müsste, so kann man sich Lilabungalow ein wenig als eine entspanntere und auch intellektuellere Version von WhoMadeWho vorstellen.

Spätestens jetzt sollten sich einige fragen: Was ist das? Wo bekomme ich das her? Und wie? Und da wird es knifflig. Denn obwohl es Lilabungalow, zunächst als Solo Projekt, später aber als Band, schon seit 2004 gibt, gab es bisher noch keinen offiziellen Release. Ihr Debut Album erscheint am 21. September digital und eine Woche später dann zum Anfassen. Bis dahin muss man sich wohl entweder mit den grandiosen Soundcloud Tracks begnügen, oder man kann die Band bei ihrem Crowd Founding Projekt ihres kommenden Videos unterstützen und bekommt somit die Chance, das Album schon 2 Wochen früher zu bekommen. Oder wahlweise auch eine Tangosession mit Sänger Patrick Föllmer. Einfach eine Band zum Verlieben.



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